LTSpice Grundlagen und ein Angebot

Zum Start in die Simulations Software LTSpice liefert dieser Blogpost einige Grundlagen. Die ersten Schritte werde ich mit begleiten und so den Einstieg erleichtern.

Erste Schritte

Bevor mit der Software LTSpice losgelegt werden kann, ist ein Besuch auf der Website von Linear Technology erforderlich. Hier gibt es LTSpice kostenlos zum Herunterladen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Version 17 aktuell, wobei Linear Technology die Bezeichnung LTSpice XVII benutzt.

Die Adresse der Website von Linear Technology lautet www.linear.com und dort findet man unter Design Support den Punkt Design Simulation.

Die Installation läuft wie bei jedem anderen Programm auch ab. Es lässt sich natürlich auch der Ort festlegen, an dem LTSpice installiert werden soll.

Wenn das Programm gestartet wird, öffnet sich das Hauptfenster. Sollte die Installation schon einige Wochen her sein, so wird vorgeschlagen, ein Update der Software und der Bibliotheken zu machen. Das hilft, mögliche Fehler zu beseitigen und neue Teile in der Bibliothek zu erhalten.

Die Oberfläche ist modal aufgebaut, es sind also mehrere Fenster innerhalb des Hauptfensters möglich. Diese Fenster können sein: Quelltexteditor, Schaltplaneditor oder die Anzeige der Signale.

Es gibt ein klassisches Menü, eine Toolbar und innerhalb der verschiedenen Fenster auch das Kontextmenü.

Vorgehen für eine Simulation

Als erstes benötigen wir einen Schaltplan, damit eine Simulation erzeugt werden kann. Dazu wird unter [File] -> [New Schematic] ein neuer Schaltplan geöffnet. Mit [File] -> [Save as] lässt sich der Schaltplan im richtigen Verzeichnis mit einem eigenen Dateinamen abspeichern.

In der Toolbar sind verschiedene Bauteile direkt vertreten, wie z.B. Widerstände, Kondensatoren, Induktivitäten oder auch Dioden. Weiterhin sind hier die Werkzeuge erreichbar, mit denen die Bauteile verschoben, kopiert, gelöscht oder auch verbunden werden kann.

Die Simulationsparameter können festgelegt werden, wenn der erste Durchlauf [Toolbar] -> [Run] gestartet wird. Am einfachsten wird nur eine Zeit eingestellt, wie z.B. 100ms.

Am Schluss immer an das Speichern des Schaltplans denken.

Bedingungen für die Simulation

Damit die Simulation auch korrekt funktioniert, muss zunächst noch ein Massepunkt festgelegt werden. Auf diesen Punkt bzw. auf dieses Netz beziehen sich später auch alle Messungen. Ohne einen Massepunkt funktioniert die Simulation nicht.

In der Toolbar ist der Massepunkt leicht zu erreichen, es ist ein Dreieck mit einer Linie nach oben daran. Der Button in der Toolbar heißt Ground.

Weiterhin ist es essenziell, dass alle Bauteile auch einen Wert haben bzw. dass ein Modell ausgewählt ist. Also Widerstände, Kondensatoren usw. benötigen ihre Werte wie 10kOhm oder 100nF. Bei Dioden, Transistoren usw. muss das entsprechende Simulationsmodell ausgewählt werden, wie BC857 oder 1N4148.

Möchte man eine Simulation starten, die beispielsweise auch das Aufladen eines Kondensators zeigt, so kann man in den Simulationsparametern angeben, dass die Quellen bei 0V starten sollen.

Abschluss

Das war ein kurzer Abstecher in den Start mit LTSpice. Natürlich nicht allumfassend und mit sehr wenig Bildern 😉

Es soll einen kurzen Einblick darin geben, was mein Online Gruppenkurs LTSpice Grundlagen bieten wird. Das Ganze jedoch als Live-Session über das Internet in einer geschlossenen Lerngruppe.

Möchtest du mehr erfahren, dann geht es hier weiter…

Diese Lerngruppe startet Ende des Jahres und hilft Schritt für Schritt in die Software LTSpice einzusteigen.

Bei Fragen stehe ich immer gerne zur Verfügung und freue mich über jede Nachricht.